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Im
Gesundheitszentrum werden von verschiedenen indischen Ärztinnen
und Ärzten mehr als 3.000 Patienten jährlich medizinisch
allopathisch und homöopathisch versorgt.
Diejenigen Patienten mit schweren Erkrankungen werden durch unsere
Sozialarbeiter ins staatliche
Krankenhaussystem weitergeleitet. Unterernährte Kinder erhalten Milch und Proteinahrug. Darüber hinaus kommen
regelmäßig ein Kinder- und ein Augenarzt in das Projekt, und
es werden
zusammen mit anderen Organisationen Impfprogramme
abgehalten. Neben der Akutbehandlung sieht das Gesundheitszentrum seine
Aufgabe insbesondere in der Information und Prävention.
So etwa informiert es in enger Kooperation mit den Sozialarbeitern in
Vorträgen, Theaterstücken oder Kampagnen die Bevölkerung
über gesunde, proteinhaltige Ernährung, Verhütungsmethoden
und AIDS/HIV. Dabei sucht es bewusst den Kontakt zu den "Community
Leaders" und religösen Führern, um sie von der Notwendigkeit der Behandlung dieser Themen zu überzeugen.
Im Gesundheitsprojekt Das Busprojekt MMU (Mobile Medical Unit, seit Feb. 2008) ist dem Medizinischen Programm unterstellt. Medizinische Versorgung und Gesundheitsaufklärung soll den an die Peripherie Delhis umgesiedelten Armen gegeben werden, in deren "Kolonien" eine noch völlig unzureichende Infrastruktur existiert und Arbeitslosigkeit besonders hoch ist. Die Grundausstattung des Busprojekts und die laufenden Kosten wurden für das erste Jahr durch "Sternstunden", ein Programm des Bayrischen Rundfunks finanziert. In regelmäßigen Abständen finden "Healt Melas", Gesundheitsveranstaltungen mit Zauberkünstlern, Videos und Gesundheitschecks statt, um viele Menschen zu erreichen. Hier wird mit anderen Organisationen kooperiert. |
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