Dargah Hazrat Inayat Khan |
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Die
Schulausbildung versteht sich als Ergänzung zur staatlichen
Ausbildung.
Hier
werden insbesondere solche Menschen angesprochen, die keinen oder einen
erschwerten Zugang zum staatlichen System haben. In
die Vorschule und den Kindergarten kommen 115 Kinder von vier bis sechs Jahren.
Neben
Grundlagen in Rechnen und Schreiben werden ihre Kreativität
und
Lernfähigkeit
gefördert und nebenbei den Eltern der Sinn einer
Schulausbildung für
die
Kinder vermittelt. Diese Kinder werden möglichst in die erste
Klasse
des staatlichen
Schulsystem integriert. In der Kinderkrippe haben arbeitende, oftmals
alleinerziehende Mütter der Basti die Gelegenheit, ihre
Kleinkinder ab 3 Monaten betreuen zu lassen. Mehr als 50 Kinder werden hier betreut. Bedingt durch das Fehlen staatlicher und oder privater Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Projekt und durch rigide Erziehungsansichten gegenüber Mädchen, denen oftmals generell eine höhere Schulausbildung vorenthalten wird, bietet das Hope Project als einzige Institution in der Gegend Mädchen eine Schulausbildung jenseits der fünften Klasse an (Girls Non Formal School). Hier werden sie auf die staatlichen Abschlüsse vorbereitet, die extern durchgeführt werden. Außerdem werden Berufstätigkeiten vorbereitet. Über verschiedene Stufen können Mädschen hier sogar den 12.-Klasse Abschluss erhalten, der sie für das Studium befähigt. Insgesamt besuchen 147 Mädchen die Schule. Jungen werden dagegen zum Schulbesuch in benachbarten Stadtteilen angehalten. Sie sind aber weniger motiviert und erhalten daher vom Projekt Nachhilfeunterricht in der Abendschule. Eine besondere Klasse ist für Jungen eingerichtet worden, die überhaupt keine Schulausbildung mitbekommen haben. Aber auch informelle Bildung (Gesundheits-, Hygiene-, Ernährungswissen, Familienplanung, etc.) wird durch das Projekt vermittelt und ein Alphabetisierungskurs für Erwachsene angeboten. Neben der Ausbildung steht aber auch die Selbstentfaltung der Menschen im Vordergrund. Die Schulkinder haben ein eigenes Kinderparlament ins Leben gerufen, das wöchentlich tagt und sich verschiedenen Fragen der Schulausbildung wie auch Problemen und Konflikten widmet. Mit verschiedenen indischen und ausländischen Schulen existieren Austauschprogramme. Außerdem gibt es Exkursionen zu den nahen Sehenswürdigkeiten, sowie ein spezielles Programm (kids in nature), das Ferienaufenthalte in den Bergen bereitstellt. Die Lehrer erhalten kontinuierlich Fortbildungsprogramme finanziert. Foto: In
der Schule des Hope Projects |
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