|
|
|
Die
Schulausbildung versteht sich als Ergänzung zur staatlichen
Ausbildung.
Hier
werden insbesondere solche Menschen angesprochen, die keinen oder einen
erschwerten Zugang zum staatlichen System haben. In
die Vorschule kommen
über dreißig Kinder von vier bis sechs Jahren.
Neben
Grundlagen in Rechnen und Schreiben werden ihre Kreativität
und
Lernfähigkeit
gefördert und nebenbei den Eltern der Sinn einer
Schulausbildung für
die
Kinder vermittelt. Diese Kinder werden möglichst in die erste
Klasse
des staatlichen
Schulsystem integriert.
Bedingt
durch das Fehlen staatlicher und oder privater Schulen in unmittelbarer
Nachbarschaft zum Projekt und durch rigide Erziehungsansichten
gegenüber Mädchen,
denen oftmals generell eine höhere Schulausbildung
vorenthalten wird,
bietet
das Hope Project als einzige Institution in der Gegend Mädchen
eine
Schulausbildung jenseits der fünften Klasse an. Dagegen werden
Jungen
zum
Schulbesuch in benachbarten Stadtteilen angehalten. Sie sind aber
weniger
motiviert und erhalten daher vom Projekt Nachhilfeunterricht in der
Abendschule.
Eine besondere Klasse ist für Jungen eingerichtet worden, die
überhaupt
keine
Schulausbildung mitbekommen haben. Aber auch informelle Bildung
(Gesundheits-, Hygiene-, Ernährungswissen,
Familienplanung, etc.) wird durch das Projekt vermittelt und ein
Alphabetisierungskurs für Erwachsene angeboten. Über
600 Menschen
besuchen die Projektschule Die
hohe Nachfrage nach
medizinischer und schulischer Leistung machte
den Neubau
eines Schul- und medizinischen Zentrums unabdingbar. Er wurde aus
Spendengeldern finanziert (siehe Hope Project Aktuell). |
Webmaster: [Project
Email]
Fotonachweis: Wolfgang Schmidt, Bebenhauserstr. 17, 72119 Ammerbuch
|