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Basti Nizamuddin

Der Stadtteil Basti Nizamuddin, in dem das Programm angesiedelt ist, ist ein Pilgerort aus dem 13. Jahrhundert, der um das Grab eines Sufi-Heiligen, Hazrat Nizamuddin Aulia, entstanden ist und inzwischen im Zuge der Urbanisierung wie eine Insel im Süden von New Delhi zwischen Neubauten liegt. Die Einwohner der "Basti" (Dorf) sind zum Großteil Moslems, die von ihrer Berufs- und Einkommensstruktur die Sozialstruktur Indiens widerspiegeln. Am Fluß und unter den Brücken haben sich zahlreiche Menschen in notdürftigen, aus Abfällen konstruierten Hütten niedergelassen. Sie sind zumeist Flüchtlinge aus Bangladesh und migrierte Landbewohner, die sich durch den Umzug in die Stadt Arbeit und ein besseres Los erhofften, nun aber ihr Dasein am Rande des Existenzminimums fristen. Auch zahlreiche Straßenkinder leben dort und brauchen unsere Hilfe.

Gerade in diesen Randlagen treten zusätzlich zur Armut und Mangelernährung gehäuft soziale Probleme auf (Prostitution, Drogenprobleme, Kinderarbeit, etc.) Viele der ganz Armen wurden auch durch die Stadtverwaltung aus den angrenzenden Slums vertrieben und/oder an die Peripherie umgesiedelt, da sie nicht in das Stadtbild eines modernen Indiens passen. Sie erreicht das Hope Project seit Sommer 2008 mit einem mobilen Bus, um ihnen vor Ort die nötige Hilfe zu geben. "Wenn die ganz Armen aus Nizamuddin vertrieben werden, dann müssen wir dahin gehen, wo sie sind" (Hope Project International Board).

Überleben in Delhi

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